Das beste Fleisch zum Grill

Nicht nur im Bereich des weltweiten Fußballsports nimmt Deutschland derweil eine beziehungsweise die führende Rolle ein: Auch in puncto Ernährung nehmen die Deutschen aktuell in einigen Beziehungen die vordersten Ränge ein. Mit einem Fleischverbrauch von gut 80 Kilogramm pro Kopf beispielsweise machen die deutschen Esser und Esserinnen auch eine der größten Fleischesser-Nationen aus. Lediglich der „American Way of Life“ scheint einen noch größeren Appetit auf Fleisch zu implementieren. Doch ähnlich wie bei den Fleischfreunden aus Übersee kommt auch hierzulande ein erstaunlich großer Anteil aufs heiße Rost, also auf den Grill. Welches Fleisch sich jedoch am besten zum Brutzeln auf offener Flamme eignet, und wodurch sich dieses auszeichnet, ist in vielen Kreisen umstritten. Allerdings gibt es durchaus einige Grundaussagen und Richtlinien, die bei der Auswahl des „besten Fleisches für den Grill“ hilfreich sind.

Die Frische macht’s

Fleisch vom Grill, ganz gleich, ob Schwein, Rind oder Pute: Generell gilt, dass nur ein wirklich frisches Stück Fleisch sein volles Aroma auf dem Grill entfalten kann. Und frisches Fleisch kann nur vom Profi-Metzger stammen: Tiefgekühlte Fleischportionen, wie man sie zum Beispiel im Supermarkt findet, verlieren generell große Anteile ihres Geschmacks während des Auftauens und selbst frisch abgepackte Mengen sind durch schwankende Kühlketten und beigesetzten Geschmacksverstärkern weit von der besten Qualität und dem besten Geschmack entfernt. Hinzu kommt, dass solche Formen häufig mit Fertigmarinaden bepinselt sind. Dies mag zunächst verlockend klingen: Lediglich auspacken, auf den Grill legen und fertig ist der Rostschmaus. Der Haken: Häufig „überschatten“ die Marinaden die schlechte Qualität des Fleisches, sodass sowohl farbliche als auch geschmackliche Ungereimtheiten, die im unmarinierten Zustand sofort ins Auge beziehungsweise auf die Zunge springen würden, übertüncht werden.

Arten und Qualitätsmerkmale

Welches Fleisch aufs Rost gelangt und sich als bestes Grillfleisch bezeichnen darf, hängt in einem hohen Maß von dem Geschmack des Essers ab und unterliegt somit zu großen Teilen rein subjektiven Bewertungskriterien. Dennoch sollte bei der Auswahl des Fleisches darauf geachtet werden, dass Gütesiegel wie „Bio“ und andere Zertifikate auf den Verpackungen zu finden sind und vom Metzger bestätigt werden können. Zudem sollte das Fleisch weder glänzen noch matt aussehen. Auch auf einen eventuellen Film gilt es zu achten, denn solch einer ist häufig ein Anzeichen dafür, dass das Fleisch während der Verarbeitung schockgefrostet wurde, Wasser aufgesogen hat und somit aufgequollen ist.
Bei der eigentlichen Fleischauswahl können zudem bestimmte Sorten wie Straußenbrustteile, Kobe-Rinder-Filetspitzen und argentinische Steaks überzeugen. All diese Erzeugnisse fallen zwar teurer als Bratwurst & Co. aus, garantieren dafür aber auch einen weitaus intensiveren, genüsslicheren und zugleich gesünderen Grillgenuss!

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